Nach einer langen Fahren zum Ayers Rock sind wir dann am fruehen Abend dort angekommen. Auf dem Weg dahin sind wir noch an einem einsamen Tafelberg (den Namen davon habe ich vergessen) vorbeigekommen, der irgendwie fast wie der Ayers Rock aussah, oder zumindest so, wie man sich ihn vorste
llt. Da fuehlt man sich ja ein kleines bisschen verschaukelt, wenn man denkt, man sei endlich da und dann bekommt man vom Tour-Guide mitgeteilt, dass das gar nicht der richtige Berg sei. Aber kurze Zeit spaeter sind wir dann auch am wirklichen und wahren Ayers Rock angekommen und der war schon phantastisch. Puenktlich zum Sonnenuntergang
sind wir dann auf einen kleinen Huegel gelaufen, von dem aus man eine prima Sicht auf den Ayers Rock hatte und auf die mehr oder weniger benachbarten Olgas. Die Olgas sind eine Berggruppe, die auch einsam und verlassen in der Gegend rumstehen und rund sind. Die waren phantastisch und als die Sonne dahinter untergegangen ist, sah das schon sehr toll aus.
Danach sind wir dann relativ zeitig nach dem Essen ins "Bett"
gegangen, also wieder in den Swag und hatten eine weitere himmlische Nacht unter freiem Himmel (also zumindest ich habe eigentlich immer gut geschlafen im Swag, alle anderen waren darueber am Meckern).
Am naechsten Morgen sind wir dann in aller herrgottsfruehe aufgestanden um den Sonnenaufgang geniessen zu koennen. Und das war grandioser Anblick, einfach wunderschoen. Danach ging es dann weiter zu den Olgas, wo wir eine weitere Wanderung unternommen haben. Zwischen i
rgendwelchen Felsspalten entlang und um Berge herum. Insgesamt 7,4 km, was eine schoene Strecke war, aber auch ein wenig anstrengend in der Hitze. Anschliessend haben wir unsere Mittagspause gemacht und sind dann zum Aborigines-Cultural-Center gefahren, wo man ein bisschen was ueber die Ureinwohner Australiens erfahren konnte, wenn man denn wollte... Daran angeschlossen hat sich dann ein Spaziergang um den Ayers Rock herum. Eigentlich war es so geplant, dass wir die 10 km um den Berg herumlaufen, was aber dann zeitlich nicht ganz gepasst hatte (sonst haetten wir
den Sonnenuntergang nicht richtig miterleben koennen), sodass wir nur ungefaehr dreiviertel der Strecke gelaufen sind. Unterwegs wurde uns vom Tour-Guide noch einiges ueber den Berg und verschiedene Traditionen der Aborigines berichtet. Nach der Fastumrundung des Ayers Rocks sind wir dann zu einem Sonnenuntergangplatz gefahren, von wo aus man eine schoene Sicht auf den Berg hatte. Danach ging es zurueck zum Campingplatz, wo wir eine weitere Nacht im Swag verbracht haben.
Am naechsten Morgen ging es dann - mal wieder - frueh hoch um einen weiteren Sonnenaufgang ueber dem Ayers Rock geniessen zu koennen. Danach haben wir uns dann in den Bus gesetzt und haben uns auf den Weg nach Coober Pedy begeben.
2 Kommentare:
Jaja, die Pfadfinder können solche Schlafsack-Scherze nicht schocken... ;)
Hi Silke!
Das sind ja mal wieder ne Menge beeindruckender Bilder! Ich glaub das muss ich mir auch irgendwann mal angucken... sogar mein Opa war schon da ;-) am Ayers Rock.
Danke für Deine Postkarte. Sie ist gut in Hamburg angekommen. Ich freue mich schon dich wiederzusehen. Liebe Grüße Nicola :)SMILE
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