Samstag, 27. September 2008

Australien - Litchfield National Park

Ueber das Wochenende bin ich mit drei Englaendern in den Litchfield National Park gefahren, der fuer australische Verhaeltnisse um die Ecke der Mangofarm ist (also bloss 100 km entfernt oder so).
Wir sind abends irgendwann losgefahren und noch spaeter abends dann im Park angekommen. Und dann noch spaeter abends haben wir dann auch den Campingplatz erreicht. Schon die Strecke dahin war sehr schoen, auch wenn es stockdunkel war. Es gab wieder unendlich viele Sterne zu sehen und auch die Baeume um einen herum haben schon das Feeling von Dschungel vermittelt.
Nachdem wir auf dem Campingplatz angekommen sind und einige Zeit mit dem Zeltaufbau beschaeftigt waren, wollten wir dann noch grillen. Bloss hat das ein paar Probleme bereitet. Denn die Gasflaschen, die wir dabei hatten, waren naemlich leer, also konnten wir unseren Grill nicht benutzen. Aber direkt auf dem Campingplatz hatten wir ja nun auch eine Grillstelle. Also haben wir uns auf Feuerholzsuche begegeben (es stand ja zum Glueck nicht auch schon direkt bei der Auffahrt auf das Campinggelaende dran, dass man sein Feuerholz schon mitbringen soll). Naja, dementsprechend sind wir da auch nicht wirklich fuendig geworden. Aber kein Problem, man hat schliesslich auch ein Auto. Und damit haben wir uns dann ein Baeumlein zu unserer Grillstelle gefahren.
Bis das Feuer dann irgendwann mal gebrannt hat, war es schon weit nach Mitternacht. Und dann haben wir festgestellt, dass wir nichts haben, worauf wir unsere Sachen grillen koennen. Das haben wir naemlich schoen in der Kueche auf der Farum stehenlassen. Aber nach langer Suche hat sich dann noch ein kleiner Sossentopf aufgetan, den wir dann zum Grillen benutzt haben. So haben wir dann schoen nacheinander gegessen. Aber es war trotzdem ein sehr schoener Abend, vorallem da wir nebenbei schon ein bisschen Jim Beam getrunken haben...

Am naechsten Morgen sind wir in allerherrgottsfruehe nach ein ganz bisschen Schlaf wieder aufgewacht. Denn es wird in diesen bloeden Zelten ja heiss wie sonst was. Da konnte man das schon morgens nicht mehr drin aushalten, nachdem die Sonne aufgegangen ist. Also haben wir dann unsere Sachen gepackt und sind weiter zu den Wangi Falls gefahren. Das war einfach Wahnsinn. Total beeindruckend und unendlich schoen. Dort haben wir dann den Tag verbracht mit Schwimmen, Grillen und Schlafen.

Krokodile haben wir aber nicht gesehen, obwohl es in dem Park davon wimmeln soll. Von den Wangi Falls werden die aber entfernt, damit Leute wie ich da sicher schwimmen gehen koennen. Aber demnaechst werden mir bestimmt auch mal Krokodile in freier Natur ueber den Weg laufen.

Eigentlich hatten wir vir auf dem Rueckweg zur Farm noch irgendwo anzuhalten und nach Krokodilen Ausschau zu halten. Das hat aber nicht so ganz funktioniert, denn das Auto hat zwischendurch ein bisschen schlapp gemacht. Beim Umstellen vom 2 WD auf den 4 WD sind irgendwelche Schrauben oder so irgendwo rausgefallen, sodass das Auto nicht mehr weitergefahren ist. Also haben wir uns auf der Strasse auf die Suche nach besagten Schrauben begeben, was ziemlich hoffnungslos ist auf einer Schotterstrasse. Ausserdem hat es genau in dem Moment angefangen zu regnen, als wir aus dem Auto gestiegen sind. Irgendwie typisch. Die Schrauben haben wir nicht wiedergefunden, aber nach einer Weile sind wir dann so weitergefahren im 2 WD. Hat auch funktioniert, auch wenn die Strasse eigentlich einen 4 WD erfordert haette. Leider hat uns diese Autopanne eine ganze Menge Zeit gekostet, aber ansonsten war es zum Glueck nicht weiterschlimm.

Dienstag, 23. September 2008

Australien - Darwin - Mangofarm IV

Auf der Farm an sich ist ja nicht viel los und sie ist auch so ziemlich von allem, was Menschen und Zivilisation angeht, abgelegen. Aber dafuer gibt es einen herrlichen Nationalpark in der naehren Umgebung dort, Berry Springs. Dort kann man schoen baden und schwimmen gehen, was ich inzwischen schon ein paar Mal gemacht habe. Das ist richtig herrlich dort, fuer mich ist das das, was ich mir unter Australien vorgestellt habe. Also zumindest ein Teil davon.
Wie man vielleicht auf dem Bild mit dem Schild sehen kann, wird hier vor Krokodilen gewarnt, die eventuell im Wasser sein koennen. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Arten; den Salzwasserkrokodilen, die gefaehrlich und toedlich fuer den Menschen sein koennen, und den Suesswasserkrokodilen, die relativ harmlos sind. Beide Arten koennen dort in Berry Springs auftauchen. Und wie ich dann den einen Abend von einem Ranger erfahren habe, leben dort direkt in diesem scheonen Badegewaesser drei der Suesswasserkrokodile. Das hat mir ja schon ein bisschen Angst gemacht, auch wenn die einem ja nichts tun sollen. Aber inzwischen habe ich mich an den Gedanken gewoehnt und gehe da auch trotzdem noch baden.

Australien - Darwin - Mangofarm III

Die Farm ist relativ klein und eigentlich relativ unspektakulaer. Interessant finde ich allerdings, dass das Haus bloss zwei richtige Waende hat und von zwei Seiten komplett geoeffnet ist. Ansonsten ist hier aber mehr oder weniger alles vorhanden. Es gibt einen Kuechenbereich, einen Essbereich und einen Wohnbereich, es ist also im Grunde alles vorhanden. Vielmehr gibt es hierzu nicht zu sagen. Obwohl, dadurch, dass man die ganze Zeit mehr oder weniger im "Freien" ist, macht man natuerlich jede Mange Bekanntschaft mit irgendwelchen Tieren, von denen ich von den meisten nicht mal den Namen kenne. Lediglich die Schlafraeume sind komplett in sich abgeschlossen.

Australien - Darwin - Mangofarm II

Das Arbeiten auf der Mangofarm ist relativ langweilig und stupide. Wir arbeiten in 6er bis 7er Gruppen zusammen und haben zusammen eine Maschine. Einer faehrt die Maschine, zwei Leute waschen die Mangos und die uebrigen pfluecken die Mangos mit einer langen Zange von den Baeumen. Immerhin routieren wir hiermit ein paar Mal am Tag, wodurch man dann mal ein bisschen Abwechslung erhaelt. Ansonsten fangen wir morgens um 7.00 Uhr an zu arbeiten und hoeren abends um 17.00 Uhr wieder auf. Zwischendurch haben wir offiziell eine halbe Stunde Mittagspause, aber in Wirklichkeit ist die schon ein bisschen laenger und es gibt jeweils am Vor- und Nachmittag noch eine weitere Pause.
An sich ist die Arbeit nicht sonderlich anstrengend. Das einzig wirklich schlimme ist die Hitze, da die Temperaturen meistens im oberen 30er Gradbereich liegen und das Arbeiten wirklich unangenehm machen. Ansonsten ist der Mangosaft an sich noch relativ fies, der aus der Frucht kommt, wenn man den Stengel von der Frucht abreist. Der ist weiss und wird nach eine Weile rot und faengt dann ein wenig an zu brennen, wenn man ihn auf die Haut bekommt (das ist uebrigens auch der Grund, warum wir die Mangos waschen muessen - so leiden naemlich wir armen Erntehelfer und nicht der liebe Endverbraucher). Wenn man sich das weisse Zeug also nicht sofort abwaescht, dann bekommt man ueberall rote Stelle und Flaechen. Bloss bekommt man das meistens erst mit, dass man sich irgendwie angespritzt hat, wenn es anfaengt zu jucken. Ziemlich kacke ist das also und dementsprechend sehe ist auch aus. Ich sehe ein bisschen so aus als haette ich ueblen Ausschlag an den Armen und Beinen und im Gesicht. Und das ganze Zeug bleibt auch ein paar Tage am Koerper bis man es dann endlich irgendwie abgewaschen bekommt.

Dienstag, 9. September 2008

Australien - Darwin - Mangofarm I

Die Arbeitssuche war relativ schnell relativ erfolgreich. So wie wir uns das vorgestellt hatten, haben wir einen Erntearbeitsjob auf einer Mangofarm bekommen.
Dort sollten wir dann den Dienstagabend mit unserem Auto hinfahren; die Farm liegt eine knappe Autostunde von Darwin entfernt. Leider haben wir uns verfahren und beim Wenden habe ich ungluecklicherweise ein Auto uebersehen und bin in das rein gefahren. Weder Eva noch mir noch der guten Frau im anderen Auto ist wirklich was passiert. Wir mussten zwar allesamt ins Krankenhaus und wurden durchgecheckt, aber wurden den selben Abend auch noch wieder entlassen. Nur unser Auto hat es leider schlimm getroffen, das ist voellig hinueber. Damit ist meine ganze Reiseplanung mal wieder durcheinander geraten, und ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie ich nun meine Reise fortsetzen werde. Aber das wird sich in den naechsten Wochen irgendwann herausstellen, noch bin ich ja fleissig auf der Mangofarm am Mangopfluecken.

Sonntag, 7. September 2008

Australien - Darwin

Einst in Darwin angekommen, haben wir uns eigentlich ueberwiegend auf Arbeitssuche begeben und nebenbei ein bisschen die Stadt angeschaut und Bekanntschaft mit dem Strand gemacht, der total schoen war. Tuerkisblaues Wasser, feiner Sandstrand und kaum eine Menschenseele weit und breit. Einfach herrlich.
Und gluecklicherweise sind wir ja auch schon im September in Darwin angekommen und nicht erst im Oktober. Denn im Oktober beginnt die Quallensaison der Quallen, die einen einfach so mir nichts dir nichts toeten koennen und dann ist das Baden strengstens verboten. Auch wenn da zwar riesen Warnschilder waren, die einen auch darueber aufgeklaert haben, dass es durchaus
das ganze Jahr zu toedlichen Unfaellen mit den Quallen kommt. Das hat uns nicht davon abgehalten trotzdem auch mal ins Wasser zu gehen.
Ein paar Tage spaeter habe ich mich dann einer Einheimischen unterhalten, der ich davon erzaehlt habe, dass wir im Meer gebadet haben. Die hat ganz grosse Augen bekommen und mich gefragt, ob wir denn nicht wuessten, wie gefaehrlich das sei. Doch, habe ich ihr erklaert, aber es sei ja noch nicht Oktober und scheinbar wuessten das auch die Quallen, die wir haben schliesslich gluecklicherweise nicht eine zu Gesicht bekommen. Da wurde ich dann darueber aufgeklaert, dass die Quallen ja nun auch nicht das einzige gefaehrliche sind. Denn schliesslich gibt es dort auch jede Menge Krokodile, und zwar das ganze Jahr ueber, also sollte man da besser nie baden. Nun ja, das koennte es dann wenigstens erklaeren, warum sonst kein Mensch ausser uns diesen Strand benutzt hat.

Freitag, 5. September 2008

Australien - Three Ways - Darwin

Wir sind morgens frueh in Three Ways aufgebrochen und haben uns ueberlegt, dass wir die letzten 1.000 Kilometer bis zu unserem Ziel auch gut an einem Tag schaffen koennen, was wir dann auch geschafft haben.

Sehr toll war das irgendwann, als unser Tank schon ziemlich leer war und wir an einer Tankstelle vorbeigekommen sind und wir dann dort logischerweise tanken wollten. Bloss hat uns dann ein nettes Schild dort empfangen mit "Sorry, we're out of fuel". Ist das zu fassen? Uns mehr oder weniger einfach so mitten in der Wueste so haengen zu lassen? Aber wir hatten Glueck, die naechste Tankstelle war bloss 80 Kilometer entfernt und dahin haben wir es dann auch noch sehr knapp mit unserem restlichen Benzin geschafft. Wobei wir natuerlich und selbstverstaendlich auch vorbereitet waren und noch einen Ersatzkanister im Kofferraum hatten. Den mussten wir gottseidank aber nie benutzen.

Irgendwann abends sind wir dann in Darwin angekommen. Dort habe ich dann festgestellt, dass die Uhren irgendwie anders laufen als in Queensland. Das habe ich mir zwar schon gedacht, dass wir irgendwo eine Zeitgrenze ueberschritten haben, aber das komische daran war, dass es bloss eine halbe Stunde Zeitunterschied war. Uebriugens auch immer noch ist, denn im Moment betraegt der Zeitunterschied nach Deutschland von hier aus bloss 7,5 Stunden. Weiss zwar warum und wieso das so ist, aber so ist das halt. Damit habe ich mich nun abgefunden.

Donnerstag, 4. September 2008

Australien - Mount Isa -Three Ways

Den Vormittag haben wir noch in Mount Isa verbracht. Dort haben wir uns ein unterirdisches Krankenhaus angeschaut, dass 1942 gebaut wurde, als die Stadt angst hatte, dass sie vielleicht von den Japanern bombardiert werden koennten. Das ist gluecklicherweise nie passiert und das Krankenhaus wurde nie benutzt, aber es steht noch genauso da, wie es gebaut wurde und hat auch immer noch so einige Utensilien aus der Zeit. Das war ganz nett zu sehen.

Danach sind wir dann weitergefahren und haben dann schliesslich auch mal die Staatengrenze ueberquert und sind von Queensland in das Northern Territory gekommen. Das war auch wieder sehr nett zu sehen, denn direkt nach der Grenze kam erstmal nichts. Vor uns eine lange gerade Strasse, hinter uns eine lange gerade Strasse und links und rechts von uns nur verdorrtes Gras so weit das Auge reichte. Kein Baum, kein Strauch, einfach nichts war da. Unglaublich toll. Irgendwann hat sich das Bild aber auch wieder geaendert und es gab dann auch wieder ein paar Straeucher am Strassenrand. Aber andere Menschen waren trotzdem nicht in Sichtweite, sodass wir dann auch mal Mitten auf der Strasse angehalten und ausgestiegen sind.

Spaeter am Tag sind wir dann an einer T-Kreuzung angekommen, die ich auch sehr super fand. Links ging es nach Alice Springs, rechts nach Darwin. Da musste man sich dann nun entscheiden, in welche der beiden Staedte man nun weiterfahren wollte. Keine Ahnung, wie weit es von dort nach Alice Springs war, aber nach Darwin waren das noch gut 1.000 Kilometer. Dass da nichts anderes ausgeschildert, das war einfach purer Wahnsinn. Wir sind dann natuerlich rechts abgebogen, da wir ja nach Darwin wollten und haben dann an der Kreuzung fuer die Nacht in Three Ways angehalten. Da hatte die Tankstelle naemlich nicht nur einen integrieten Supermarkt und eine Post, sondern auch noch einen Campingplatz. Mehr gab es da dann allerdings auch nicht, gewohnt hat da keiner bis auf die Tankstellenmitarbeiter.

Mittwoch, 3. September 2008

Australien - Croyden - Mount Isa

Von Croyden aus sind wir ueber Stadt namens Normanton nach Mount Isa gefahren. Die ganze Strecke ueber an den Highways stehen Schilder wie "Drive carefully, stay alive" oder "Stay alive, arrive alive" oder aehnliches. Also immer so schoene Tips, die einem da so waehrend der Fahrt gegeben werden. Und so ein Schild hat uns dann auch in Normaton begruesst, eine "Stadt", die eigentlich nur aus einer Tankstelle bestand.

Ansonsten war die Strecke von Croyden nach Mount Isa sehr schoen, wie die ganze Autofahrt. Es ist alles so unglaublich weit und endlos und leer. Total faszinierend und schlichtweg beeindruckend. Hin und wieder sieht man mal welche der riesengrossen Roadtrains, die einem entweder entgegen kommen oder die man auch ueberholen muss. Auch das ist sehr schoen im Outback. Unser schoenes Auto ist ein Automatikwagen und super angenehm zu fahren. Morgens, wenn man losfaehrt, drueckt man einmal aufs Gaspedal und man drueckt einmal auf die Bremse, wenn man irgendwo zum Tanken anhalten muss. Ansonsten erledigt der Tempomat den Rest. Total toll ist das. Und selbst zum Ueberholen muss man nicht mehr Gas geben, ganz egal, ob man bloss 5 kmh schneller ist als das Fahrzeug, das man ueberholen moechte. Denn entgegenkommen tut einem sowieso keiner und niemand, man kann sich also Stunden Zeit lassen. Das ist was, auch einfach wahnsinn.

Mount Isa ist die heimliche Hauptstadt des Outbacks, zumindest steht das so in einer Touristeninformation ueber die Stadt. Und noch viel beeindruckender ist die Tatsache, dass diese Stadt eine der groessten Staedte der Welt ist. Als ich das gelesen haben, bin ich fast auch meinen Schuhen gefallen. Flaechenmaessig umfasst die ach so grosse Stadt naemlich die Groesse der Schweiz. Wahnsinn, oder? Dabei leben da bloss schlappe 23.000 Menschen.

Dienstag, 2. September 2008

Australien - Cairns - Croyden

Das Auto haben Eva und ich uns ja nicht voellig grundlos gekauft, sondern damit wollen wir mehr oder weniger ganz Australien erkunden. Anfangen wollten wir damit, dass wir von Cairns nach Darwin fahren.

So sind wir dann am 2. September nachmittags in Cairns mit unserem nagelneu, gerade am Vormittag gekauften Auto, aufgebrochen. Gekommen sind wir den Tag bis Croyden, ein kleines Doerflein irgendwo in Queensland. Die Strecke dahin war sehr nett und abwechslungsreich. Am Anfang haben wir noch ein Stueck Tropen und Regenwald durchquert, bis wir dann spaeter ins Outback gekommen sind.

Die Strassen auf unserem Weg nach Croyden waren sehr abwechslungsreich. Teilweise waren das ganz "normale" Strassen, zwei asphaltierte Spuren, halt in jede Richtung eine. So wie man das kennt und es ja auch Sinn macht. Teilweise war aber auch nur eine Spur in der Mitte der Strasse asphaltiert, die man sich dann mit dem Gegenverkehr teilen musste. Von dem gab es ja allerdings sowieso nicht sonderlich viel. Und teilweise waren die Strassen aber gar nicht asphaltiert, da ist man dann einfach ueber die schoene rote Erde gefahren. Das fand ich irgendwie schon ein starkes Stueck. Denn immerhin war das als normaler Highway gekennzeichnet, fuer den auch kein 4-Wheel-Drive notwendig sein sollte. Wie gut, dass noch keine Regenzeit war, sonst haetten wir da wohl ein paar Probleme bekommen.

Ansonsten habe ich schon gleich an meinem ersten Tag der Autofahrt ein kleines Kaenguru mitgenommen. Ich glaube nicht, dass es den Zusammenstoss mit meinem Auto ueberlebt hat. Insbesondere nicht, wenn man sieht, wie die Stossstange nun aussieht. Die haengt naemlich ein kleines Stueck runter. Aber ansonsten faehrt das Auto noch tadellos, ist also nicht zu schlimm.

Schlafen tun wir natuerlich auch in unserem Auto, schliesslich sind wir arme, arbeitslose Backpacker, die kein Geld mehr fuer Hostels haben. Ist aber gar nicht schlimm, man gewoehnt sich erstaunlich schnell daran, dass die Kueche, Wohn- und Schlafzimmer sich auf einen winzigen "Raum" beschraenken, den man auch noch teilen muss.