Donnerstag, 12. März 2009

Australien - Great Ocean Road

Langsam aber sicher neigt sich meine Zeit hier in Australien dem Ende zu. Vorgestern haben wir unsere letzte "richtige" Tour gestartet, die uns von Adelaide bis nach Melbourne gefuehrt hat. Dienstag haben wir wieder viel Zeit im Bus verbracht (wie das in diesem riesengrossem Land halt ueblich ist) und sind in die Grampians gefahren. Zugegebenmassen hatte ich hiervon auch noch nichts gehoert, bevor ich mir nicht die Beschreibung der Reiseroute durchgelesen habe. Aber das ist eine ganz nette Bergkette in Victoria, in der wir dann die erste Nacht verbracht haben. Auf dem Weg dahin haben wir noch an einem Wasserfall angehalten und haben da einen kleinen Spaziergang unternommen und an anderen Aussichtspunkten die Gelegenheit bekommen Fotos zu machen. Am naechsten Morgen haben wir uns dann noch auf eine richtige Wanderung begeben und sind einen Berg hochgeklettert. Der Weg auf die Spitze war lang und anstrengend, aber die Sicht auf das Tal war super! Den Nachmittag sind wir dann endlich runter an die Kueste gefahren und haben uns einen Teil der Great Ocean Road angeguckt. Die 12 Apostels und andere schoene Steineformate. Alle anderen Sehenswuerdigkeiten der Great Ocean Road haben wir uns dann heute Vormittag angesehen, wie das Loch Ard, Gibsons Steps etc. Danach ging es dann weiter die ganze Road runter und dann weiter nach Melbourne. Unterwegs haben wir noch an einem Strand angehalten, an dem irgendwelche Surferweltmeisternschaften stattfinden und einem anderen Ort, aus dem die ganzen Surfermarken stammen wie RipCurl und Quicksilver. Das war nun nicht so aufregend, aber andere Leute haben sich dort wie im Paradies gefuehlt.

Montag, 9. März 2009

Australien - Adelaide

Heute haben wir nicht so viel gemacht, nach den letzten Tagen haben wir uns mal ein bisschen Ruhe gegoennt. Den Vormittag sind wir ein bisschen durch die Stadt gezogen und haben uns hier die Hauptstrassen und wesentlichen Gebaeude der Stadt angeguckt. Auch haben wir eine ganze Weile in dem Botanischen Garten verbracht, wo es sehr nett war.

Den Nachmittag sind wir mit der Strassenbahn zum Strand gefahren, waren dort ein bisschen einkaufen (so zur Abwechslung mal, muss ja auch mal sein, nicht wahr?), haben im Ozean gebadet und das gute Wetter genossen.

Australien - Flinders Range

Nachmittags sind wir in Coober Pedy abgefahren um dann spaetabends in Port Germein, einem kleinen und unspektakulaerem Oertchen zu uebernachten. Auf der Fahrt haben wir aber ein paar interessante Stops gemacht, so haben wir z.B. unterwegs an einem Salzsee angehalten (der kein Wasser mit sich gefuehrt hat, falls sich nun jemand wundert, was da so besonders dran ist) und haben die Ghan-Eisenbahnstrecke, die einmal durch Australien fuehrt, bewundert.

Am naechsten Morgen sind wir dann wieder ein kleines Stueck in die Berge, die sogenannten Flinders Range, zurueck gefahren und wer wollte konnte dort noch einen ziemlich steilen Berg besteigen.


Anschliessend ging es dann weiter nach Adelaide, wo unsere gemeinsame Bustour nach fuenfeinhalb Tagen ein Ende gefunden hat. Wie eigentlich alle anderen Sachen hier, war auch diese Tour einfach atemberaubend und wunderschoen.

Australien - Coober Pedy

Nach einer sehr langen Fahrt sind wir abends irgendwann in Coober Pedy angekommen. Diese Stadt ist die Opal-Hauptstadt der Welt und befindet sich in Mitten der Wueste South Australias. Und da es in der Wueste tagsueber im Sommer bekanntlich sehr heiss werden kann, ist ein Grossteil der Stadt unterirdisch gebaut. Das bietet sich halt auch daher an, da der Boden sowieso voellig umgegraben wird auf der Suche nach Opalen und die Loecher hinterher nicht wiederzugemacht werden.

Die Nacht haben wir dann in einem unterirdischem Hostel verbracht, was eine ganz nette Erfahrung war. Am naechsten Morgen haben wir dann eine Fuehrung in dem oertlichen Opalmuseum bekommen und haben alles ueber Opale gelernt. Wie und warum die entstehen, wo man sie findet, was es so fuer verschiedene Arten gibt usw... Und das haben wir auch alles schon wieder vergessen.

Ausserdem haben wir uns noch eine der oertlichen Kirchen angeguckt, die - wie sollte es auch anders sein - unter der Erde gebaut war. Das war schon interessant zu sehen.

Waehrend der ganzen Busfahrten haben wir uebrigens auch freilebende und wilde Kamele gesehen. Ich muss ja zugeben, dass mit das vorher gar nicht bewusst war, dass es diese Tiere hier wirklich gibt. Aber das war echt eine tolle Sachen Kamele am Strassenrand langlaufen zu sehen.

Australien - Ayers Rock und die Olgas

Nach einer langen Fahren zum Ayers Rock sind wir dann am fruehen Abend dort angekommen. Auf dem Weg dahin sind wir noch an einem einsamen Tafelberg (den Namen davon habe ich vergessen) vorbeigekommen, der irgendwie fast wie der Ayers Rock aussah, oder zumindest so, wie man sich ihn vorstellt. Da fuehlt man sich ja ein kleines bisschen verschaukelt, wenn man denkt, man sei endlich da und dann bekommt man vom Tour-Guide mitgeteilt, dass das gar nicht der richtige Berg sei. Aber kurze Zeit spaeter sind wir dann auch am wirklichen und wahren Ayers Rock angekommen und der war schon phantastisch. Puenktlich zum Sonnenuntergang sind wir dann auf einen kleinen Huegel gelaufen, von dem aus man eine prima Sicht auf den Ayers Rock hatte und auf die mehr oder weniger benachbarten Olgas. Die Olgas sind eine Berggruppe, die auch einsam und verlassen in der Gegend rumstehen und rund sind. Die waren phantastisch und als die Sonne dahinter untergegangen ist, sah das schon sehr toll aus.

Danach sind wir dann relativ zeitig nach dem Essen ins "Bett" gegangen, also wieder in den Swag und hatten eine weitere himmlische Nacht unter freiem Himmel (also zumindest ich habe eigentlich immer gut geschlafen im Swag, alle anderen waren darueber am Meckern).

Am naechsten Morgen sind wir dann in aller herrgottsfruehe aufgestanden um den Sonnenaufgang geniessen zu koennen. Und das war grandioser Anblick, einfach wunderschoen. Danach ging es dann weiter zu den Olgas, wo wir eine weitere Wanderung unternommen haben. Zwischen irgendwelchen Felsspalten entlang und um Berge herum. Insgesamt 7,4 km, was eine schoene Strecke war, aber auch ein wenig anstrengend in der Hitze.


Anschliessend haben wir unsere Mittagspause gemacht und sind dann zum Aborigines-Cultural-Center gefahren, wo man ein bisschen was ueber die Ureinwohner Australiens erfahren konnte, wenn man denn wollte... Daran angeschlossen hat sich dann ein Spaziergang um den Ayers Rock herum. Eigentlich war es so geplant, dass wir die 10 km um den Berg herumlaufen, was aber dann zeitlich nicht ganz gepasst hatte (sonst haetten wir den Sonnenuntergang nicht richtig miterleben koennen), sodass wir nur ungefaehr dreiviertel der Strecke gelaufen sind. Unterwegs wurde uns vom Tour-Guide noch einiges ueber den Berg und verschiedene Traditionen der Aborigines berichtet. Nach der Fastumrundung des Ayers Rocks sind wir dann zu einem Sonnenuntergangplatz gefahren, von wo aus man eine schoene Sicht auf den Berg hatte. Danach ging es zurueck zum Campingplatz, wo wir eine weitere Nacht im Swag verbracht haben.

Am naechsten Morgen ging es dann - mal wieder - frueh hoch um einen weiteren Sonnenaufgang ueber dem Ayers Rock geniessen zu koennen. Danach haben wir uns dann in den Bus gesetzt und haben uns auf den Weg nach Coober Pedy begeben.

Australien - Alice Springs zum Kings Canyon

Letzten Dienstag wurden wir von unserem Tour-Guide Clancy in unserem Hostel abgeholt und dann ging es mit 18 weiteren Leuten los Richtung Kings Canyon. Der ist irgendwo suedlich von Alice Springs wenn man den Stuart Highway (der ganz von Adelaide bis hoch nach Darwin geht) ein paar hundert Kilometer nach Sueden faehrt und dann irgendwo nach rechts abbiegt und dann nochmal rechts abbiegt. Ist also ganz einfach zu finden, denn was anderes ist da draussen im Outback auch gar nicht :) Viel mehr haben wir den ersten Tag dann auch nicht mehr gemacht, wir haben gegessen und dann unsere Nacht in Swags geschlafen. Das ist im Prinzip ein Schlafsack ueber einem normalen Schlafsack, der einen dann vor dem Wind schuetzt. Ansonsten haben wir naemlich unter freiem Himmel geschlafen, was einfach grandios war. Ohne irgendwelche stoerenden Lichtquellen oder Wolken oder aehnliches hatte man die beste Sternenansicht ueberhaupt.

Den naechsten Morgen sind wir dann frueh aufgestanden und sind die letzten paar Kilometer vom Campingplatz zum Canyon gefahren. Dort haben wir dann einen dreieinhalbstuendigen Hike gemacht, der ein wenig anstrengend war. Denn erstmal musste man den einen Berg hochkrachseln, damit man dann auch die Sicht auf den Canyon geniessen konnte und man um den Canyon herumgehen konnte. Aber es hat sich gelohnt; man hatte einen grossartigen Ausblick.
Der Canyon war schon echt richtig toll, und teilweise ziemlich reichhaltig bewachsen, was mich ja doch ein wenig ueberrascht hat. War aber super anzusehen und es gab sogar ein Wasserloch mitten im Canyon mit richtig klarem Wasser, indem man baden konnte. Das war ein sehr schoener Vormittag.

Danach ging es dann zurueck zum Campingplatz, wo wir unsere Sachen gepackt haben und nach dem Mittagessen ging es dann wieder in den Bus mit unserem naechstem Ziel, dem Ayers Rock.

Dienstag, 3. März 2009

Australien - Alice Springs

Am Sonntag sind wir von Cairns aus nach Alice Springs geflogen um uns dann von hier aus langsam nach Adelaide runterzuarbeiten. Es ist tierisch heiss hier, sodass wir hier nicht allzu viel gemacht haben bis auf in die Stadt zu laufen und uns dort ueber klimatisierte Geschaefte zu freuen und in der Sonne zu braten.
Aber eine Sache haben wir uns dann doch noch gegoennt: Wir sind gestern gross essen gegangen und zwar so richtig australisch. Ein 4-Gaenge-Menue haben wir uns geleistet mit einer Suppe vorweg und dann einem Steakteller mit Kaenguru, Krokodil, Emu, Kamel und Salat als Beilage. Geschmeckt hat eigentlich alles, aber mein persoenlicher Favourit war, glaube ich, das Emu und mein least Favourite das Kamel.Anschliessend ging es noch weiter mit einem Rindersteak mit Beilagen und zum Abschluss gab es dann Kaffee und Apfelkuchen. Ein absolut koestliches Mahl. Aber zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich es nicht geschafft habe alles aufzuessen. Was an sich ja vielleicht gar nicht sooo schlimm waere. Aber Andrea hat es geschafft und das wurmt mich ja doch ziemlich. Also irgendwas ist da gestern Abend wohl schief gelaufen.
Anschliessend haben wir uns dann pappsatt und zufrieden zurueck ins Hostel gekugelt.

Und nun warten wir gerade darauf vom Bus abgeholt zu werden und zum Kings Canyon zu fahren, wo wir heute Abend zelten werden. Und morgen geht es dann endlich zum Ayers Rock :)

Samstag, 28. Februar 2009

Australien - Rafting

Gestern haben wir mal wieder einen ganzen Tag im Bus verbracht um noch ein Stueck die Ostkueste hochzukommen und sind dann abends irgendwann in Cairns angekommen. Und das nur um heute wieder in einen Bus zu steigen und wieder knapp zwei Stunden nach Sueden zu fahren um dann dort auf dem Tully River Rafting zu gehen...

Aber ich muss sagen, es hat sich jede einzelne Sekunde dieser Busfahrt gelohnt. Nach einer Fruehstueckspause in dem Staedtchen Tully ging es ein ganzen Stueck in die tropischen Berge hoch um dann dort in Schlauchbooten den Fluss runterzufahren.
Nach einigen Uebungen und Erklaerungen, was beim Raften alles passieren kann und wie man mit verschiedenen Situationen umgehen soll, ging es dann auch irgendwann endlich los. Wir haben uns zu sechst und einem Guide ein Boot geteilt und es war einfach grossartig. Ueber Steine und Felsen sind wir gefahren, gegen Felsen gegen, kleine Wasserfaelle runter, unter Wasserfaelle durch uvm. Zwischendurch sind wir auch im Fluss schwimmen gegangen und konnten von Felsen mitten im Wasser runterspringen. Und das ganze in einer Umgebung, die einfach wahnsinn war.

Ich kann kaum erklaeren, wie grossartig dieser Tag war. Das Rafting hat so viel Spass gemacht, das war unglaublich. Dieses Erlebnis gehoert fuer mich definitiv zu einem der besten, die ich je erlebt hatte. Das war echt ein Highlight meiner bisherigen Australienreise, was ich vorher nie gedacht haette, vorallem da ich hier ja echt schon viele tolle Sachen gemacht und erlebt habe.

Fotos davon habe ich uebrigens auch, theoretisch zumindest. Ich habe mir mit Andrea zusammen eine Foto-CD von heute gekauft, allerdings kann ich davon noch nicht so direkt Bilder hochladen... Das wir dann also warten muessen, bis ich wieder zurueck in Deutschland bin.

Donnerstag, 26. Februar 2009

Australien - Whitsunday Islands

Am Montagnachmittag ging es fuer uns mit 25 anderen Leuten los aufs Segelschiff um um die Whitsunday Inseln zu segeln und zum Great Barrier Reef raus. Und sogar das Wetter hat mitgespielt, bis auf einige wenige Schauer war es doch wider Erwarten trocken und auch viel sonnig zwischendurch!

Den Montag haben wir noch nicht allzu viel gemacht, wir sind aus Airlie Beach abgefahren und haben vor einer der vielen Inseln in einer Bucht uebernachtet.
Den naechsten Morgen sind wir weitergeseglt zu einer anderen Insel, die wir zu Fuss erkunden konnten und ein wenig Zeit am Strand verbringen konnten. Ausserdem hatten wir eine herrliche Aussicht auf den Whiteheaven Beach, die einfach atemberaubend war (trotz der ganzen Wolken). Das einzige unpraktische an den Whitsundayinseln ist, dass man nirgends wirklich ungefaehrlich baden gehen kann und man immer einen Wetsuit tragen muss, damit man vor den boesen und fiesen Quallen geschuetzt ist. Andererseits hat das dem Baden auch noch einen gewissen Spassfaktor verliehen, da jeder einfach vollkommen unmoeglich in diesen Dingern aussieht.
Nachmittags konnten wir dann schnorcheln und tauchen gehen. Die Dinge, die wir dabei gesehen haben, lassen sich kaum in Worte fassen, es ist einfach unglaublich toll gewesen. Korallen, komische interessante Pflanzen und Fische ueber Fische in Massen. Einfach super.
Abends sind wir dann noch weitergesegelt, raus zum Great Barrier Reef. Allerdings war es stockfinster als wir da nun endlich angekommen sind und irgendwie hat der gute Skipper es geschafft das Radar vom Boot am Reef zu Schrott zu fahren, sodass er da nicht mehr wirklich weiterfahren konnte bzw wollte. Also sind wir in dieser Nacht auch wieder zurueck zu den Whinsundays gefahren, was alles andere als angenehm war, da es ziemlich gestuermt und geregnet hat in der Nacht. Und so ziemlich jeder hat sich an dem Abend ziemlich schlecht gefuehlt, da man keinen Schritt vor den anderen setzen konnte ohne fast hinzufallen. Damit hatte es sich dann der Ausflug zum Reef dann auch uebrigens ganz erledigt, da der Skipper auch im Tageslicht keinen Versuch starten wollte dahin zu fahren.

Am Mittwoch sind wir statt am Reef den Tag an einer anderen Bucht schwimmen, schnorcheln und tauchen gegangen, was auch wieder sehr schoen war. Ich habe davon auch Bilder unter Wasser gemacht, allerdings habe ich den Film der Kamera nicht voll bekommen, daher kann das noch ein wenig dauern, bis ich davon Bilder hochladen kann. Ansonsten war der Tag sehr entspannt und relaxt, einfach Urlaub pur.

Und am Donnerstag ging es dann schon wieder zurueck nach Airlie Beach und der Segeltrip war damit leider viel zu schnell vorbei fuer meinen Geschmack. So ein Leben auf dem Boot haette ich auch durchaus noch ein ganzes Stueck laenger aushalten koennen...

Alle anderen Bilder lade ich uebrigens demnaechst irgendwann hoch, irgendwie habe ich meine Kabel irgendwo in meinem Chaos verbuddelt und ich hatte grade keine Lust mich auf die Suche danach zu begegeben.

Montag, 23. Februar 2009

Australien - Airlie Beach

Seit Samstagnachmittag sind wir nun in Airlie Beach. Und das Wetter laesst (wie sollte es auch anders sein?) mehr als zu wuenschen uebrig. Gestern hat es den ganzen Tag geregnet und heute regnet es auch mal wieder ununterbrochen. Und fuer die naechsten Tage sieht die Wettervorhersage auch nicht besser aus, ganz im Gegenteil, fuer morgen ist auch noch Gewitter angekuendigt. Das ist auf gut deutsch gesagt schon ein wenig kacke, da wir heute Nachmittag unseren Segeltrip um die Whitsunday Islands starten werden. Und das beinhaltet auch tauchen und schnorcheln am Great Barrier Reef und da waere ein wenig Sonnenschein ja schon ganz nett... Naja, mal gucken, wir werden auf jeden Fall das beste draus machen.

Die Busfahrt hierhin war uebrigens auch ein wenig aufregend. Es war ja eine Uebernachtfahrt, wo an sich ja nichts gegen spricht. Aber um vier Uhr morgens ist dann der Motor des Buses einfach ausgegangen. Und auch nicht wieder an, das waere ja auch zu schoen gewesen. Stattdessen haben wir dann erstmal zwei Stunden im Bus gegessen und der arme Busfahrer hat probiert irgendwas am Motor zu reparieren (dafuer habe ich dann den Sonnenaufgang mitbekommen und der sah schon irgendwie ziemlich cool aus). Das hat aber nicht so ganz geklappt, aber stattdessen hat ein LKW die Klappe des Motors gerammt, sodass man die hinterher nicht mal mehr zu machen konnte. Daraufhin hat der Busfahrer es aufgegeben den Bus reparieren zu wollen und so wurden wir dann von einem anderen Bus mit zur naechsten Tankstelle genommen. Denn man hat festgestellt, dass es vielleicht doch ein wenig zu gefaehrlich ist mitten auf einer unbeleuchteten Strasse zu stehen. Und an der Tankstelle sassen wir dann noch weitere drei Stunden fest, bevor dann ein Ersatzbus gekommen ist. Von da aus ging es dann auch erstmal wieder zurueck zum anderen Bus, da wir das gesamte Gepaeck daraus noch holen musste. Aber da das auf der Strasse zu machen auch zu gefaehrlich gewesen waere, mussten wir erstmal warten bis der Bus abgeschleppt worden ist. Das hat dann nochmal eine geschlagene Stunde Zeit gekostet. So sind wir insgesamt 23 Stunden unterwegs gewesen. Das war also schon eine ziemlich lange Reise...

Ich habe ja auch schon ueberlegt, ob ich es nicht irgendwie meiden sollte mit etwas zu reisen, dass einen Motor hat und auf Raedern faehrt. Denn irgendwie geht das ja bei mir doch immer schief. Wollen wir mal hoffen, dass das alles glattgeht, wenn wir am Ende der Woche von Cairns nach Alice Springs fliegen...