Samstag, 17. Januar 2009

Australien - Cobram I

Nachdem Anne am Donnerstag zurueck nach Deutschland fliegen musste, habe ich mich auf den Weg nach Cobram gemacht (war eine 11-stuendige Zug- und Busfahrt von Sydney aus) um Dort zu arbeiten.
Nun wohne ich auch in diesem schoenen Dorf in Victoria, direkt an der
Grenze zu New South Wales. Und zwar wohne ich nicht irgendwo, sondern im Royal Victoria Hotel. Und es sieht auch genauso aus wie es sich anhoert. Ich schaetze, das das gute Hotel irgendwann zu Lebzeiten Victorias (1819-1901) errichtet wurde, denn genauso sieht es auch aus.
Das, was uns dort als Kueche verkauft wird, hat nicht mal einen Herd (wozu sollte eine Kueche auch sowas haben?). Dafuer haben wir aber inzwischen schon 2 Mikrowellen und es gibt sogar wirklich Leute, die sich darin ihre Nudeln kochen. Das habe ich allerdings noch nicht
ausprobiert. Immerhin gibt es aber eine Spuele (damit koennte man dann das nichtvorhandene Geschirr abspuelen), aber auch bloss mit einem Kaltwasserhahn. Warmes Wasser aus der Leitung - Fehlanzeige. Aber das ist ja nicht mal das schlimmste. Es gibt in der Kueche kein Licht (man munkelt, dass es mal funktioniert hat - tut es aber halt nicht mehr). Das ist doch ein wenig unpraktisch, wenn man im Dunkeln aufstehen muss um zu fruehstuecken, da man mit Sonnenaufgang anfangen soll zu arbeiten.

Und nun habe ich neulich sogar festgestellt, als ich abends mal duschen wollte, dass es unter der Frauendusche auch kein Licht gibt. Also das ist vielleicht was. Da sind die Maennerduschen schon
besser, also benutze ich die seitdem, wenn es dunkel ist.

Aber, ich haette es auch noch schlimmer treffen koennen, wie ich gestern bemerkt habe. Denn da fiel aus irgendwelchen Gruenden in dem Zimmer neben meinem der Strom komplett aus. Ursache unbekannt, da haben die halt Pech gehabt wurde den vom Hotel mitgeteilt (inzwischen funktioniert es allerdings auch wieder, zumindest sporadisch).

Ansonsten bin ich eigentlich hier in dem Staedtchen um zu arbeiten und das tue ich auch mehr oder weniger fleissig. Ich schneide nun hier kleine Aeste und Blaetter von Weinreben ab, die an der Rebe wachsen, wo es nicht fuer sie vorgesehen ist. Ist eine ganz furchtbar aufregende Arbeit :( Aber nun ja, besser als gar nichts und immerhin verdiene ich mal wieder ein bisschen Geld.

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