Sonntag, 20. Juli 2008

Australien - Corowa - Allgemeines

Samstagmorgens bin ich in aller herrgottsfruehe nach Albury gefolgen. Das ist immer noch in New South Wales, aber ziemlich weit am A*****, um das mal so auszudruecken. Dort wurde ich dann von meiner AuPair-Familie abgeholt, und mit vielen Umwegen sind wir dann irgendwann nach Corowa, was glatt noch weiter abgelegen als Albury ist, gekommen. Auf dem Weg dahin sind wir z.B. noch durch ein Doerfchen gefahren, in dem Mel Gibson eine Farm besitzt und durch eine uralte Goldgraberstadt, die auch wirklich ganz nett anzusehen war.

Meine AuPair-Familie besteht aus den Eltern Gabriel
le und Nigel und der 4-jaehrigen Tocher Amarni und dem 15-Monate alten Bray. Die Eltern sind eigentlich ganz nett und der Kleine ist auch supersuess und normalerweise sehr einfach zufrieden zu stellen. Das Maedchen hingegen kann zeitweilig ziemlich, ziemlich anstrengend sein und mir tierisch auf die Nerven gehen, um das mal so zu sagen. Naja, aber meine Zeit hier ist sowieso nur befristet bis Anfang September und bis dahin sollte ich das auch mit der ueberstehen.

Corowa ist ein ziemlich kleines Oertchen in New South Wales am Murray River gelegen und damit auch direkt an der Grenze zu Victoria. Es wohnen ungefaehr 5.500 Leutchen hier. Es gibt eine Hauptstrasse mit ein paar Geschaeften, in denen man sich fuer seinen taeglichen Bedarf eindecken kann. Ansonsten ist hier nicht sonderlich viel los. Im Grunde eigentlich gar nichts.

Was aber schon einigermassen angenehm ist, dass ich mein eigenes kleines Haeusschen hier bei der Familie habe. Mein eigenes Badezimmer, und ein riesen Zimmer mit Kuechenbereich, Wohnbereich und Schlafecke. Das einzig bloede daran ist, dass das Haeu
sschen noch ziemlich neu ist und noch nicht ganz fertig. So ist die Dusche leider noch nicht fertig in meinem Badezimmer eingebaut. Dazu muss ich also doch immer in das Haupthaus ruebergehen. Aber das ist auch nicht so das Problem. Immerhin habe ich ansonsten meine Ruhe und kann am Wochenende ausschlafen ohne von den Kindern geweckt zu werden. Und das ist ja die Hauptsache.

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